
това беше 1965,
Das war 1965,
Ein Film von Lisa Marie Stojčev
Dokumentarfilm, 2025, 101 min.
Premiere beim Sofia International Film Festival 2025
Mit: Stojčo Penev Stojčev, Lisa Marie Stojčev, Rahel Hutter, Grigory Shklyar
Buch und Regie: Lisa Marie Stojčev
Kamera: Grigory Shklyar
Musik: Rahel Hutter
Editing: Lukas Sydney Loßdörfer, BFS
Sound Design und Mischung: Larissa Kischk
Farbkorrektur: Mahdiyeh Agahi
Produktion: Lisa Marie Stojčev
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters begibt sich die Filmemacherin Lisa Marie Stojčev auf die Suche nach ihrer Herkunft und der Geschichte seiner Flucht von Bulgarien nach Westdeutschland im Jahr 1965. Gemeinsam mit dem Kameramann und der Musikerin des Films reist sie durch Bulgarien. „Das war 1965,“ ist eine essayhafte, persönliche Suche. Ein Erfühlen, wie es für den 28-jährigen Stojčo gewesen sein muss, Bulgarien und nahestehende Menschen zu verlassen und in Westdeutschland anzukommen. Die Beziehung zu Bulgarien ist für die Tochter zerbrechlich und kompliziert. Warum? Woher kommt der abwertende Blick auf Menschen vom Balkan, den sie schon als Kind spürte? War es dieser Blick, der den Vater dazu brachte, ihr seine Sprache nicht beizubringen, ihren Namen Deutsch zu machen und sie erst als 15-Jährige in das Zuhause mitzunehmen, das doch auch ihres ist?



